Wenn es um deutsche Superstars geht, die weit über unsere Landesgrenzen hinweg bekannt sind, dann wird und darf ein bestimmter Name mit Sicherheit nicht fehlen: Dirk Nowitzki.
Der deutsche Basketballspieler gehört zu den absoluten Top-Stars in der besten Basketball-Liga der Welt – der NBA.
Dabei war für den 2,13 Meter großen Nowitzki nicht von vorneherein klar, dass er später einmal sein Geld mit dem Basketballspielen verdienen wird bzw. auch will. Erst mit dreizehn Jahren kam er durch seinen Cousin zum Spiel der großen Menschen. Zuvor spielte der gebürtige Würzburger viel lieber Tennis und Handball wie sein Vater. Doch schon sehr schnell stellte sich heraus, dass „Big D“ ein Ausnahmetalent im Basketball ist und eines Tages ein ganz Großer werden kann.
Die Scouts der NBA wurden erstmals 1997 auf den Deutschen aufmerksam, als er beim „Nike Hoop Summit“ in San Antonio eine Junioren-Weltauswahl gegen die besten US-Junioren mit einer überragenden Leistung zum Sieg führte (33 Punkte und 14 Rebounds).
Danach ging alles sehr schnell – für den sensiblen Nowitzki schon fast zu schnell. Beim „NBA Draft“ 1998 wurde er von den „Milwaukee Bucks“ an neunter Stelle ausgewählt und anschließend zu den „Dallas Mavericks“ transferiert. Dirk Nowitzki war damit der erste deutsche Basketballer überhaupt, der direkt aus Europa in die NBA wechselte. Der in den 1990er Jahren unter anderem bei den „Seattle SuperSonics“ erfolgreiche Detlef Schrempf hatte zuvor an einem amerikanischen College gespielt. Diesen Weg schlug Nowitzki aber, nach langer Überlegung mit seinem Förderer und Manager Holger Geschwinder, letztendlich aus und entschied sich für den direkten Weg.
Nach Startschwierigkeiten fand sich der Mann mit der Nummer 41 immer besser in Dallas zurecht und verbesserte sich bereits in seinem zweiten Jahr in allen statistischen Kategorien (Punkte, Rebounds, Assits, Blocks, Steals) erheblich. Nowitzki entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum unangefochtenen Leader in Dallas und stellte mehrere Vereinsrekorde auf. Seit der Spielzeit 2000/01 ist er der erfolgreichste Korbjäger der „Mavericks“. Sein Höhepunkt dabei war das Spiel gegen die „Houston Rockets“ im Dezember 2004 als ihm sagenhafte 53 Punkte gelangen.
Doch die größte Auszeichnung war für den mittlerweile neunfachen All-Star-Spieler die Wahl zum Most Valuable Player (MVP), also zum wertvollsten Spieler der gesamten Liga gewählt zu werden und das als bislang erster und einziger Europäer überhaupt.
In der aktuellen NBA-Saison befindet sich das „german Wunderkind“, wie er in den USA liebevoll genannt wird, mit seinen „Mavericks“ auf einem guten Weg, um endlich die ersehnte erste Meisterschaft zu holen. Mit einem diesmal gut zusammengestellten Team und einem sich abermals in bestechender Form befindenden Nowitzki (Platz 5 in der momentanen Punktewertung) ist die Chance scheinbar so groß wie nie, um den ersehnten Pokal zu gewinnen – was nebenbei gesagt zuvor auch noch nie einem deutschen Basketballspieler gelungen ist.
Größten Erfolg Nowitzkis in der Nationalmannschaft:
Nowitzki war der bester Scorer des Turniers und wurde zum MVP gewählt
2005: 2.Platz bei der Europameisterschaft im damaligen Serbien-Montenegro
Nowitzki wurde abermals bester Scorer und MVP des Turniers
Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Peking trug Dirk Nowitzki die
deutsche Fahne ins Stadion.

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